"Körperliche Fitness ist die erste Voraussetzung zum Glücklichsein"
Joseph Pilates
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Michaela Busch
von Michaela Busch

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Tutorial Meridiane - Michaela Busch (2,5 Min)

Faszien & Meridiane – ein starkes Team im TriloChi®!
1. EINLEITUNG
Die Faszienforschung befasst sich mit der grobstofflichen Natur des Menschen und hilft uns, die Einflussnahme und Wirkung von Bewegung auf unseren Körper besser zu verstehen.
Die Meridianlehre beschreibt die feinstofflichen und energetischen Aspekte des Menschen in seiner Existenz und hilft uns, den philosophischen und ganzheitlichen Ansatz von Körperhaltungen und Bewegungen zu berücksichtigen.

Die anatomisch-physiologische Faszienlehre und ihre wissenschaftliche Begründbarkeit stellt eine Verbindung zum traditionellen Gedankengut und dem intuitiven Erfahrungswissen des Ostens her.

Sowohl die Quantenphysik, als auch neuere Erkenntnisse aus der Faszienforschung zeigen, was uns die alten Weisheitskulturen, insbesondere der Yoga oder der Daoismus, bereits seit Jahrtausenden lehren:

Allem materiellen Leben liegt ein universelles, bewusstes und intelligentes Energiefeld/Energiegewebe zugrunde, welches alles (Mensch, Welt, Universum) durchdringt und miteinander verbindet. Alles ist mit allem verbunden und beeinflusst sich instantan wechselseitig.

2. BEDEUTUNG für die Praxis
„Faszienbeweger“ und Meridiantherapeuten können sowohl von den Erfahrungswissenschaften als auch von den Erkenntnissen der Schulanatmonie sehr viel profitieren:
Bspw. bietet es sich an, Techniken aus der Meridiandehnung in Behandlungs- und Bewegungskonzepte für Faszien mit einzubeziehen. Umgekehrt kann der Energiefluss in den Meridianen durch eine Streckung der myofaszialen Ketten optimiert werden, da durch die Dehnung eine Öffnung der Meridiankanäle begünstigt wird.

Tai Ji und Qi Gong können ebenfalls als „Fasziengesunderhalter“ bezeichnet werden, da diese meditativ ausgeführten Bewegungsformen u.a. das Körperbewusstsein, den Körpersinn (Propriozeption) schulen.

Die Dehnhaltungen im Yoga wirken spannungslösend und harmonisierend auf die körperlichen Grundprozesse. Es hat sich gezeigt, dass ein langes Verweilen im asana die Energie senkt bzw. herunterfährt und ein kürzeres Verweilen tonisierend/aktivierend wirkt.

3. UMSETZUNG im TriloChi®
Bei einem ganzheitlich ausgerichteten Körpertraining wie es uns der Yoga und auch die TriloChi Methode basierend auf dem Daoismus bieten, wird der Mensch als psychosomatisches (Seelen-)Wesen berücksichtigt.

In der modernen Faszienforschung tauchen Begriffe auf wie Verbindung, Raum, Schwingung, sinnliche Wahrnehmung, Achtsamkeit und Präsenz, die im TriloChi und im Yoga – insbesondere in der tantrischen Tradition – seit jeher eine zentrale Rolle spielen. (Anmerkung: Tantra kann übersetzt werden als „Gewebe, Geflecht, durchweben“)
Der Faszienlehre und dem Yoga/Daoismus folgend fließt Prana/Qi und schaffen wir Verbundenheit indem
• Bewusstheit in der Bewegung entsteht (vgl. Feldenkrais).
• der Geist durch den Schlüssel der Achtsamkeit und Aufmerksamkeitslenkung in das Körperhaus eingeladen wird und neue Räume erforschen kann.
• Achtsamkeit während des Trainings gegenüber körperlicher Grenzen und Bedürfnissen ausgeübt wird.
• die sinnlich-sensorische und konzentrative Wahrnehmung geschult wird.
• ein entspannt-fokussierter Geist ausgerichtet ist auf das Erleben in der Gegenwart.
• ausgeglichene Emotionen, liebevolle Gedanken den Fluss, die Vermehrung sowie die Umwandlung der elektromagnetischen Energie im Körper unterstützen.

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